Oberösterreich ist Patentkaiser in Österreich |
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Die aktuellen Zahlen des Österreichischen Patentamts bestätigen es: Die oö. Wirtschaft und die Industrie haben einmal mehr die Nase vorn, wenn es um die Schutzrechte für Patente geht. Von den 2.298 Patenten, die 2008 in Österreich zur Anmeldung gebracht wurden (1.104 Erteilungen), stammt mehr als ein Viertel (588) aus Oberösterreich. Davon wurden 322 erteilt. Oberösterreich ist seit 2004 zum 5. Mal in Folge rot-weiß-roter Patentkaiser.
"Somit liegt Oberösterreich sowohl bei den Patentanmeldungen, als auch bei den Patenterteilungen an erster Stelle – mit großem Abstand vor Wien und der Steiermark", geben Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Wirtschafts-Landesrat Viktor Sigl bekannt. Oberösterreich ist damit 2008 mit den meisten Patenterteilungen seit 2004 zum 5. Mal in Folge rot-weiß-roter Patentkaiser. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Innovationen von großer Bedeutung. Umso erfreulicher ist es, dass Oberösterreich wieder das Erfinderland Nummer 1 ist".
Patente sind laut OECD der „wichtigste Maßstab für Innovationsergebnisse“. Sie spiegeln die erfinderische Leistung von Ländern, Regionen und Unternehmen sowie die Dynamik des Innovationsprozesses wider. Innovationsfähigkeit und die Anzahl von Patentanmeldungen beziehungsweise -erteilungen hängen damit untrennbar miteinander zusammen. „Umso erfreulicher ist es, dass unsere innovativen Geister auch in diesem schwierigen Jahr klar die Nase vorne haben“, so Pühringer und Sigl. Oberösterreich liegt bei den Patentanmeldungen und -erteilungen bundesweit an der Spitze. Berechnet man die Patentanmeldungen pro 100.000 Erwerbstätige, so liegt Oberösterreich (83,35) auch hier an erster Stelle. Und zwar vor Vorarlberg (51,81) und der Steiermark (62,18).
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